Fachanwalt für Erbrecht
Schiedsrichter für Erbstreitigkeiten
Vorsorgeanwalt

Ein Schiedsverfahren führt meist zu einer gütlichen Einigung.«

Der Schiedsrichter als Alternative zum Amtsgericht

Erbstreitigkeiten werden oft auf juristischem Weg ausgetragen. Als Alternative zu staatlichen Gerichten gibt es seit mehreren Jahren die Schiedsgerichte. Auch im Erbrecht bietet sich das Schiedsverfahren als Wahlmöglichkeit an. Dazu genügt ein einziger Satz im Testament:

„Ich ordne an, dass alle Streitigkeiten, die durch meinen Erbfall hervorgerufen werden, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichte, der DSE e. V. und ihrer jeweils gültigen Schiedsordnung unterworfen sind.“

Ich selbst bin als Schiedsrichter in Dresden tätig und leite die Geschäftsstelle der Deutschen Schiedsgerichtsbarkeit für Erbstreitigkeiten e. V. für den Landgerichtsbezirk Dresden. Gern informiere ich Sie ausführlich über den schiedsgerichtlichen Weg und dessen Vorteile. Denn nach meinen Erfahrungen wirken sich Einsetzung wie Anrufung eines Schiedsgerichts bei einem Erbfall stets positiv aus und führen in den meisten Fällen zu gütlicher Einigung.

Dabei ist ein Schiedsverfahren Mediation, Schlichtung und Urteilsfindung zugleich. Der Schiedsrichter deckt alle drei Stufen ab. Er ist Mediator, Schlichter und Richter, wird das Gespräch der Parteien leiten und auf eine gütliche Einigung hinwirken. Er wird eigene Lösungsvorschläge unterbreiten. Kommt aber keine Einigung zustande, hat er verbindlich durch Urteil zu entscheiden, egal ob das den Streitenden gefällt oder nicht.